Programm Bilder sortieren: So tippen es viele in die Suchleiste, und heraus kommt eine lange Liste ähnlich klingender Tools. Der Unterschied liegt selten in der Oberfläche, sondern in dem, was ein Programm mit den Dateien tatsächlich anstellt. Hier die Kriterien, an denen sich Angebote prüfen lassen.
Was ein Programm zum Bilder sortieren können sollte
Ein Programm zum Bilder sortieren sollte vor allem eines können: Dateien nach Regeln einordnen, die der Nutzer selbst festlegt. Das klingt banal, trennt aber einfache Ordnerwerkzeuge von brauchbaren. Brauchbar ist, was das Aufnahmedatum aus den Bilddaten liest, viele Dateien im Stapel umbenennt und doppelte Bilder aufspürt. Hinzu kommt eine Frage, die in Testberichten oft fehlt: Zeigt das Programm vorher, was es tun wird? Ein Werkzeug, das ohne Rückfrage Tausende Dateien verschiebt, ist riskant, egal wie schnell es arbeitet. Fragen Sie sich außerdem, ob Sie Quelle und Ziel selbst bestimmen können oder ob das Programm eigenmächtig in Ihren Ordnern aufräumt. Auch die Bedienung zählt: Ein Programm, das sich nach zwei Monaten Pause ohne Anleitung wieder bedienen lässt, wird auch tatsächlich genutzt.
Wo der Windows-Explorer an Grenzen stößt
Für ein Dutzend Fotos reicht der Explorer völlig: markieren, in einen Ordner ziehen, fertig. Er kann sogar nach dem Aufnahmedatum sortieren, wenn die passende Spalte eingeblendet wird. Was er nicht kann, ist das automatische Einordnen in Ordner nach einer Regel wie „Jahr/Monat“. Auch doppelte Bilder erkennt er nicht, und beim Umbenennen mehrerer Dateien vergibt er nur ein starres Muster mit angehängter Nummer in Klammern. Solange es um einen Urlaub geht, merkt man davon wenig. Bei der gesamten Sammlung eines Haushalts summieren sich diese Lücken zu Abenden voller Klickarbeit. Eine Galerie mit tausend Fotos von Hand zu ordnen ist machbar, aber eben keine Arbeit für einen Feierabend, sondern für mehrere.
Drei Fragen vor dem Download
Wie viele Dateien sollen geordnet werden? Unter fünfhundert genügt oft der Explorer, ab einigen Tausend zahlt sich ein Programm schnell aus. Wie soll das Ergebnis aussehen? Die Zielstruktur sollte vorher skizziert werden, denn ein Programm führt Regeln aus und erfindet keine. Und was passiert mit den Originalen? Klären Sie, ob das Programm kopieren oder verschieben soll, und starten Sie beim ersten Mal immer mit einer Kopie Ihrer Bilder in einem Testordner. So sehen Sie das Ergebnis, ohne dass etwas verloren gehen kann, und können die Einstellungen anpassen, bevor die komplette Sammlung drankommt. Klären Sie außerdem, ob weitere Quellen dazukommen, etwa Bilder von Familienmitgliedern. Dann lohnt sich ein Programm, das sich später ohne Neueinrichtung wiederverwenden lässt.
FotoSortierer XL im Überblick
Hinter der Suche nach einem Bilder sortieren Programm steckt meist ein konkretes Problem: zu viele Dateien, zu wenig Ordnung. Dafür ist FotoSortierer XL gedacht. Das Windows-Programm sortiert Fotos und Bilder, liest dafür die EXIF-Daten aus, findet doppelte Bilder und benennt Dateien in einem Durchlauf um. Quell- und Zielordner wählen Sie selbst, sodass immer klar bleibt, woher die Dateien kommen und wohin sie wandern. FotoSortierer XL lässt sich kostenlos herunterladen und zuerst an einer Kopie der eigenen Sammlung ausprobieren, bevor man sich festlegt. Die Einarbeitung bleibt überschaubar, weil im Wesentlichen drei Dinge einzustellen sind: woher die Bilder kommen, wohin sie sollen und nach welcher Regel sie einsortiert werden.

