Die verlässlichste Ordnerstruktur für Fotos orientiert sich am Aufnahmedatum als oberster Ebene, zum Beispiel Jahr/Monat oder Jahr/Ereignis. Der Grund: Das Aufnahmedatum ändert sich nie, anders als Personen, Orte oder Themen, die sich im Rückblick anders einordnen lassen.
Jahr/Monat oder Jahr/Ereignis?
Jahr/Monat passt zu alltäglicher Fotografie ohne klar abgegrenzte Anlässe. Jahr/Ereignis (etwa „2026-07 Urlaub Italien“) lohnt sich, wenn viele Fotos zu eindeutig abgrenzbaren Anlässen entstehen: Reisen, Feiern, Familientreffen. Üblich ist auch eine Kombination: Monatsordner als Grundgerüst, Ereignis-Unterordner nur bei Bedarf.

Wie Software den Aufbau erleichtert
Die Entscheidung für ein System ist meist schnell getroffen. Das eigentliche Hindernis ist die Zeit, tausende bestehende Fotos manuell einzusortieren. FotoSortierer XL liest die EXIF-Aufnahmedaten vorhandener Bilder aus und legt sie automatisch in eine Jahr/Monat-Struktur ab – von Hand bleiben dann nur noch Ausnahmen und Ereignis-Ordner übrig.
Drei Regeln für eine Struktur, die auch in 10 Jahren noch funktioniert
Erstens: möglichst flach bleiben, nicht mehr als 2–3 Ordnerebenen tief. Zweitens: Unterordner immer nach demselben Namensmuster benennen (z. B. konsequent JJJJ-MM Ereignisname). Drittens: das einmal gewählte System durchhalten, statt es alle paar Jahre umzustellen – jede Umstellung bedeutet, alte Bestände nachträglich anzupassen.
Bevor du mit dem Einsortieren beginnst, lohnt sich ein Blick in die Duplikate-Suche: Wer Duplikate zuerst entfernt, sortiert am Ende deutlich weniger Dateien in die neue Struktur ein.
